Satzung
der
Bulgarisch Orthodoxen
Kirchengemeinde
„Hl. Demetrios von Thessaloniki",
Stadt Graz

Der Kirchenrat hat folgende Rechte und Verpflichtungen: Der Priester der Gemeinde hat folgende Rechte und Verpflichtungen:
Die Satzung ist bei einer Versammlung der Kirchengemeinde zum "Hl. Demetrios von Thessaloniki" in der Stadt Graz abgestimmt und Sein Eminence, dem westlich-- und mitteleuropäischen Metropolitan Antonii.

Kapitel l

Artikel l

1. Verfassung
Es wird eine Liste, der Versammlung beiwohnenden Mitgliedern der Kirchengemeinde geführt.
2. Tätigkeit:
Die Tätigkeiten, der bulgarisch - orthodoxen Kirchengemeinde (BOK) „Hl. Demetrios von Thessaloniki" in der Stadt Graz, Österreich, entwickeln sich auf der Basis des strikten Festhaltens an den Dogmen und Kanonen der heiligen orthodoxen Kirche, ihrem Geist und ihrer Traditionen, als ein unzertrennlicher Teil der westlich- und mitteleuropäischen Diözese der bulgarisch - orthodoxen Kirche - Bulgarisches Patriarchat.
3. Mitgliedschaft
Mitglieder der BOK „Hl. Demetrios von Thessaloniki" der Stadt Graz können nur orthodoxe Christen, ohne Blick auf ihre Staatsbürgerschaft, vereint in der Gemeinde unter geistlicher Führung eines orthodoxen Priesters sein. Die Priester sind auserwählt und genehmigt durch die Satzungen der bulgarisch - orthodoxen Kirche und der westlich- und mitteleuropäischen Diözese - kanonische Ordnung.
Allgemeine Rechte und Verpflichtungen:

Zu der Gemeinde gehören Menschen, die die Taufe empfangen haben mit orthodoxem Glaubensbekenntnis welche dauerhaft oder auf Zeit in den Grenzen der Gemeinde leben, wenn sie die Verbindung mit der Kirche, Klerus und dem damit verbundenem Leben annehmen und aufrechterhalten.

Die Gemeindemitglieder, Mitglieder der Kirche, besitzen alle allgemeinen kirchlichen Rechte und Verpflichtungen, wie in dieser Satzung versehen.

Die orthodoxen Christen, Gemeindemitglieder, Mitglieder der Kirche, mit der Gemeinde bulgarisch - orthodoxen Kirche - bulgarisches Patriarchat sind verpflichtet:

  1. ordentlich, fest und unveränderlich den orthodoxen Glauben zu bekennen;
  2. an Messen und Verehrung der Sakramente teilzunehmen;
  3. das Wohl der Gemeinde mit religiösen und moralischen Verhalten zu unterstützen;
  4. die Regeln der orthodoxen Kirche zu wahren;
  5. die Regeln der Einheit und Unteilbarkeit der heiligen Orthodoxie, der bulgarisch - orthodoxen Kirche - bulgarisches Patriarchat und ihrer Gemeinde zu befolgen
Es sind zwei Arten der Mitgliedschaft in der Kirchengemeinde möglich - ordentlich und außerordentlich.
Rechte und Verpflichtungen der ordentlichen Mitglieder:
Die ordentlichen Mitglieder:
  • haben das Recht einer Stimme bei der ersten Generalversammlung der Gemeinde abzugeben.
  • haben das Recht in den Kirchenrat berufen zu werden.
  • Bei Bedarf, mit Erlaubnis von dem Vorsitzenden der Gemeinde, können den Kirchenrat vertreten,
  • haben das Recht jederzeit Auskunft über das liturgische Leben, soziale Aktivität und dem Budget der Gemeinde zu erhalten
  • erklären sich bereit einen monatlichen Betrag, von der Generalversammlung der Gemeinde bestimmt zu leisten,
  • verpflichten sich mindestens einmal im Jahr einer Messe und Versammlungen der Gemeinde teilzunehmen, außer bei Fällen wenn sie verhindert sind durch nicht von ihnen abhängigen Gründen, dem Kirchenrat vorgelegt wurden und von diesem angenommen
  • dūrfen persönlich oder durch eine bevollmächtigte Person bei Entscheidungen in der Generalversammlung teilnehmen.
Rechte und Verpflichtungen der außerordentlichen Mitglieder:
Die außerordentlichen Mitglieder haben Anspruch auf:
  • Liturgischem Leben und sozialen Aktivitäten der Gemeinde mitzumachen,
  • Bei Versammlungen als Beobachter teilzunehmen, ohne jedoch ein Anrecht auf eine Stimme abzugeben,
  • Die Entrechtung oder Einschränkungen der kirchlichen Rechte geschieht auf Kirchenrecht. Unter der Satzung der bulgarisch - orthodoxen Kirche - bulgarisches Patriarchat und Satzung der westlich- und mitteleuropäischen Diözese.
4. Bezeichnung
Die bulgarische orthodoxe Kirchengemeinde der Stadt Graz, Österreich, nimmt den Namen des heiligen Märtyrer Demetrios von Thessaloniki an.
5. Rechtsstatus
BOK „Hl. Demetrios von Thessaloniki", Stadt Graz, hat den Status einer Rechtsperson, mit einem idealistischen Ziel laut der Gesetzgebung der Republik Österreich.
6. Sitz
BOK „Hl. Demetrios von Thessaloniki" hat seinen Sitz in der Stadt Graz, Bundesland Steiermark, Österreich.

Artikel ll

Ziele
BOK „Hl. Demetrios von Thessaloniki", Stadt Graz, hat als Ziel die geistige Pflege der orthodoxen Christen, als auch den Beweis der Orthodoxie vor der ganzen Gesellschaft zu bringen bei strikter Einhaltung der Gesetze der Republik Österreich. Im Rahmen ihreTätigkeiten den orthodoxen Glauben zu predigen, den christlichen Geist und seine Tugenden aufrechtzuerhalten und durch die christliche Kultur seine Mitglieder zu vereinen.
In seiner sozialen Aktivität, kann die Gemeinde auch Personen mit anderen Glaubensbekenntnissen aufnehmen, ohne ihr Recht auf religiöse Freiheit zu verletzen.

Artikel lll

Thema
BOK „Hl. Demetrios von Thessaloniki", Stadt Graz hat zum Thema seiner Aktivität folgendes:
  1. Einer strikten Festhaltung und Einhaltung des orthodoxen Glaubens beizutragen;
  2. Die Mobilien und Immobilien verwalten, oder Spenden von den Bürgern und Bürgerinnen anzunehmen für den geistlichen Aufstieg der Kirchengemeinde;
  3. Auf rechtlichem Weg Institutionen für moralische oder materielle Unterstützung für alle Bedürftigen zu organisieren.
  4. Dokumente oder Zertifikate die als Festlegung der Verhältnisse auf Basis der Fragen die mit dem Glauben verbunden sind auszustellen.

Kapitel ll


Struktur der BOK „Hl. Demetrios von Thessaloniki", Stadt Graz

Artikel l

Kirchengemeinde
  1. BOK „Hl. Demetrios von Thessaloniki", Stadt Graz, ist ein Teil der bulgarisch orthodoxen Kirche und unterliegt der westlich- und mitteleuropäischen Diözese.
  2. BOK „Hl. Demetrios von Thessaloniki", Stadt Graz ist dem Metropolitan in seiner Diözese untergestellt und unterliegt der Führung der Diözese.
  3. Das Budget der BOK „Hl. Demetrios von Thessaloniki", Stadt Graz, wird angenommen und verbraucht auf die Art von der Generalversammlung bestimmt.

Artikel ll

Kirchenrat
  1. Der Kirchenrat ist ein bevollmächtigtes Organ der Generalversammlung.
  2. Der Kirchenrat wird von der Generalversammlung auserwählt und besteht aus 4 - 6 Personen der ordentlichen Mitglieder;
  3. Das Mandat des Kirchenrates beträgt 4 Jahre. Wenn in diesem Zeitraum ein Mitglied des Kirchenrates verstirbt, umzieht oder ausgeschlossen wird, wird sein Platz von dem Kandidat der bei der Wahl die meisten Stimmen, nach den Auserwählten bekommen hat, bis zum Ende des vierjährigen Mandats eingenommen;
  4. Als Mitglied des Kirchenrates kann jeder orthodoxe Christ, ordentliches Mitglied der Gemeinde, der das 30. Lebensjahr vollendet, kirchliche Rechte innehabend hat, Mitglied der Kirchengemeinde und für sein frommes und ehrliches Leben bekannt ist, auserwählt werden;
  5. Die Position des Kirchenrates ist ehrenhaft und unentgeltlich;
  6. Vorsitzender des Kirchenrates ist rechtlich gesehen der Priester der Gemeinde. Sollte es mehrere Priester geben, wird vom Metropolitan jemand auserwählt;
  7. Der Vorsitzende wird durch einen Stellvertreter unterstützt. Dieser Stellvertreter wird durch eine Generalversammlung, aus den Mitgliedern des neuen Kirchenrates gewählt;
  8. Im Falle einer Abwesenheit des Vorsitzenden, wird dieser von seinem Stellvertreter vertreten.

Artikel lll

Wahl des Kirchenrates
  1. Wähler ist jedes ordentliche Mitglied der Generalversammlung, der in der gemeinschaftlichen Wählerliste eingetragen ist und kirchliche Rechte innehat.
  2. Der Wähler muss ein orthodoxer Christ und Mitglied der Gemeinde sein. Volljährig und durch sein wohltätiges Leben, angemessen Verhalten in der Gesellschaft ausgezeichnet sein.
  3. Die Wahl des Kirchenrates wird von einem Wahlbüro geführt, bestehend aus zwei Gemeindemitgliedern die durch die Generalversammlung mit einem klaren Ergebnis auserwählt wurden. Das Büro wird von dem Vorsitzenden des Kirchenrates geführt.
  4. Nach dem Ende der Wahl wird ein Protokoll angefertigt, das von den Mitgliedern des Wahlbüros unterzeichnet, abgestempelt mit dem Kirchenstempel und gemeinsam mit den Stimmzetteln an die Diözese geschickt wird.
  5. Die Diözese wird die Wahldokumente überprüfen. Im Falle, dass sie als ordentlich empfunden werden, werden diese bestätigt.
  6. Beschwerden über die Richtigkeit der Wahl können bei der Diözese in einer 7-tägigen Frist, ab dem Wahltag, eingereicht werden.

Artikel lV

Rechte und Verpflichtungen des Kirchenrates
  1. Mit der Fürsorge eines guten Gastgebers die materiellen und immateriellen Aktiva der Gemeinde zu regeln.
  2. Durch angenommene Spenden und Nachlässe gesetzlich erlaubte Mobilien und Immobilien für die Kirche zu erwerben.
  3. Das Budget der Gemeinde zu kontrollieren und der Diözese mitzuteilen.
  4. Die regelmäßige Erfüllung des Gemeindebudgets zu überwachen.
  5. Eine Auflistung der kirchlichen Güter zu führen.
  6. Sorge zu tragen, dass Kerzen, Ikonen und alles Nötige für die Kirche und die Messen aus kirchlichen, synodischen und diözese Geschäften erworben wird. Der Erwerb von Ikonen, Gefäßen und sonstigen Gegenständen mit künstlerischem Wert erfolgt durch eine Bestätigung des Kirchenrates.
  7. Führt eine Liste der Gemeindemitglieder.
  8. Übergibt der Diözese am Ende jedes Jahres eine schriftliche Auflistung über die Aktivitäten der Gemeinde.
  9. Spätestens einen Monat nach der Beurlaubung der Gemeinde bei der Kirche, erfolgt die Bekanntgabe in der westlich- und mitteleuropäischen Diözese.
  10. Die kirchlichen Einnahmen werden in eine Kassa der Diözese eingezahlt, vorgesehen für gemeinschaftliche Bedürfnisse.
  11. Falls benötigt wird aus den Gemeindemitgliedern ein Kassier oder Buchhalter gewählt. Für seine Hilfe kann der Kirchenrat auch einen Organisationskraft anstellen.
  12. Eine Chronik mit allen wichtigen Veranstaltungen in Verbindung mit dem Leben der Kirche und der Gemeinschaft und den Namen des Kirchenrates wird geführt.
  13. Gemeinsam mit anderen Organisationen, örtlichen oder bulgarischen, Aktivitäten zu organisieren wie zB.: Sonntagsschulen, Vorträge, Ausstellungen usw.

Artikel V

Rechte und Verpflichtungen für Priester der Gemeinde
  1. Messen laut der kirchlichen Ordnung zu halten, ordentlich und richtig wie in der Hl. Liturgie sowie auch die Sakramente.
  2. Für die Einhaltung der liturgischen Ordnung, Sauberkeit in der Kirche, für einen guten Zustand der Roben, liturgischen Büchern und andere kirchliche Gegenstände zu sorgen, sowie auch die Pflege der Antiquitäten
  3. Regelmäßig zu predigen und seine Gemeindemitglieder die Wahrheit über den orthodoxen Glauben und der christlichen Moral zu lehren. Bei der Vorbereitung seiner Predigten und Vorträge soll er auch Rücksicht auf Themen und Probleme aus dem Alltag nehmen.
  4. Auch Laien Texte und Vorträge während der Messe vortragen zu lassen, Männer und Frauen, bekannt durch ihre Vorbereitung, Gerechtigkeitssinn, Kirchlichkeit und Unbeschwertheit.
  5. Mit Hilfe des Kirchenrates sich zu bemühen ein religiöses und kulturelles Leben in der Gemeinschaft zu organisieren.
  6. Sich für den geistlichen Wohlstand seiner Gemeindemitglieder zu bemühen, sie oft zu besuchen und einzuladen zu beichten, ihre Kinder rechtzeitig zu taufen und sie im kirchlichen Geist zu erziehen.
  7. Dafür zu sorgen, dass die Gemeindemitglieder die kirchliche Verordnungen einhalten.
  8. In Zusammenarbeit mit dem Kirchenrat zu christlicher Tugendhaftigkeit und Barmherzigkeit zu ermutigen.
  9. Das Archiv der Gemeinde instand zu halten und keine Überprüfungen von außenstehenden Personen zuzulassen, die kein Recht dazu haben.
  10. Alle seine Verpflichtungen genau, gewissenhaft und sorgfältig während der Messe, laut der kirchlichen Regelung und in dieser Satzung versehen auszuführen.

Artikel VI

Rechte und Verpflichtungen der Gemeindemitglieder der BOK „Hl. Demetrios von Thessaloniki", Stadt Graz
  1. Die Gemeindemitglieder haben alle kirchlichen Rechte und die vorgesehenen in dieser Satzung.
  2. Die christlichen Gemeindemitglieder werden aufgefordert: genau, sorgfältig und unveränderlich den orthodoxen Glauben zu bekennen und regelmäßig zu beichten und Kommunion zu nehmen, zu dem Wohl der Gemeinde beizutragen im religiösen und kirchlichen Sinn, am religiösen Leben der Gemeinschaft teilzunehmen, die Verordnungen der orthodoxen Kirche zu befolgen.
  3. Im Rahmen ihrer Aktivität den orthodoxen Glauben zu wahren, dabei zu helfen den guten Ruf der Gemeinde und der Kirche aufrechtzuerhalten.

Artikel Vll

Allgemeine und vorrübergehende Bestimmungen
  1. Die Satzung der bulgarisch orthodoxen Kirchengemeinde „Hl. Demetrios von Thessaloniki" Stadt Graz ist hauptsächlich eine innerkirchliche und rechtliche Norm der Führung.
  2. Alle Entscheidungen und Aktivitäten der BOK „Hl. Demetrios von Thessaloniki", Stadt Graz, sind durch die Kanone der heiligen allumfassenden apostolischen Kirche, von der Satzung der westlich- und mitteleuropäischen Diözese und dieser Satzung geregelt.
  3. Die Bestimmungen dieser Satzung haben eine sofortige Wirkung auf alle Mitglieder der Kirchengemeinde.
  4. Der Stempel der Kirchengemeinde ist rund und mit dem Abbild des heiligen Demetrios von Thessaloniki versehen mit folgendem Text: „Kirche zum Hl. Demetrios von Thessaloniki, Graz. Kirchenrat", in deutscher und bulgarischer Sprache.